Mit dem SEGWAY zu den Welterbestätten im Lonetal

Samstag, 15. September 2018, 13:30 – 16:00 Uhr

Treffpunkt: Ausflugslokal „Schlössle“ Lindenau
Mindestalter: 15 Jahre/Führerschein: mind. MOFA
Mind. Teilnehmer 6 Pers.
Mitzubringen: wetterabhängige Kleidung, festes Schuhwerk,
Fahrradhelm (kann auch gestellt werden).

Die Tour mit Gästeführer Hermann Häußler geht nach etwas Training zügig durch das Lonetal zu den UNESCO Welterbestätten, den Fundhöhlen der bislang weltweit einzigartigen Elfenbeinschnitzereien aus der Eiszeit vor ca. 35 000 Jahren. Die Strecke führt zur Vogelherdhöhle (Archäopark), zum Hohlensteinmassiv mit Bären- und Stadelhöhle sowie zum Neandertaler-Siedlungsplatz am Bockstein. Viel erfährt der Teilnehmer über die spannenden Grabungsgeschichten der spektakulären archäologischen Funde. Möglicherweise reicht es zu weiteren Stopps wie z. B. in Stetten bei der “Schwarzen Madonna“ oder an geologisch markanten Stellen wie „Jurastotzen“ und Dolinen.
Genießen Sie mit dem SEGWAY auf eine „trendige“ Art das archäologische Schmuckkästchen von Weltbedeutung und die Natur im „Nationalen Geotop Lonetal”, einem der schönsten und geologisch interessantesten Tälern der Schwäbischen Alb.

Anmeldungen bis spätestens 15.08.18 unter info@lonetal-verein.de oder unter 0172 / 7848347. Die Gebühr von 79 € muss bis 1. September überwiesen werden an: Kontoinhaber: SEMO GmbH,             IBAN: DE86 7229 0100 0003 2373 11, Verwendungszweck: Segway Tour Lonetal Verein 15.09.18

Bei Unwetterwarnungen, Sturm, Gewitter oder Starkregen kann die Tour u. U. nicht stattfinden. Bei event. Absage werden die Teilnehmer mind. 2 Stunden vor Tourbeginn darüber informiert.

Veranstalter: Lonetal Verein

© Amrei Groß, Südwest Presse

„Bild-Vortrag "UNESCO-Welterbe"

Freitag, 21. September 2018, 19.30 Uhr

Bürgerhaus Stetten

Vortrag von Conni Meister, M.Sc., Landesamt für Denkmalpflege

In Höhlen der Schwäbischen Alb wurden die ältesten figürlichen
Kunstobjekte und Musikinstrumente der Menschheit entdeckt.
Es handelt sich um wenige Zentimeter große Elfenbeinschnitzereien, die Menschen und Tiere der Eiszeit sowie Mischwesen aus
Mensch und Tier darstellen. Zudem stammen aus den Höhlen
Schmuckgegenstände wie Elfenbeinperlen und durchlochte
Tierzahnanhänger. Die ältesten Musikinstrumente der Welt liegen
in Form von Flöten aus Vogelknochen und Mammutelfenbein vor.
Die Funde sind ca. 40.000 Jahre alt und wurden in den Fundstellen Geißenklösterle, Hohle Fels und Sirgenstein im Achtal sowie
Vogelherdhöhle, Hohlenstein Stadel-Höhle und Bocksteinhöhle im
Lonetal entdeckt.

Im Vortrag werden einerseits Hintergrund und Bedeutung der
Funde, der Höhlen und der Landschaft beleuchtet, andererseits
wird der Weg der Nominierung bis hin zur möglichen Welterbeinschreibung thematisiert.

Veranstalter: Förderverein für Eiszeitkunst & Lonetal Verein

Vortrag „Eiszeitkunst trifft Kriminaltechnik“

Freitag 12. Oktober 2018, 19.00 Uhr

Pfleghofsaal Langenau

mit Herrn Prof. Harald Floss, Marius Achtelnik und Michael Nagel

Das Thema – vollkommen ungewöhnlich – „Fingerabdrücke“ aus der Eiszeit. Professor Harald Floss von der Universität Tübingen ist Hauptredner bei diesem Vortragsabend. In Südfrankreich im Ardechetal wurden Höhlenmalereien mit vielen Finger- und Handabdrücken gefunden. Diese wurden vom Landeskriminalamt
ausgewertet. Zwölf Merkmale muss man jeweils ausfindig machen, damit ein Fingerabdruck gerichtswirksam, also eindeutig, zur Überführung eines Täters führen kann, so Michael Nagel
vom Landeskriminalamt. Ist es bei einem Aurignacien-Menschen gelungen, diese zwölf Merkmale zu bestimmen?

Veranstalter: Förderverein für Eiszeitkunst, Lonetal Verein & Stadt Langenau

Führung "Historisches Wasserwerk Ulm"

Sonntag, 04. November 2018, 14 Uhr

Treffpunkt: Seelhaus-Brunnen am Seelengraben, Nähe Zundeltor (Adresse: Wassermuseum, Griesbadgasse 30, 89073 Ulm)

Mit Hilfe der sogenannten Brunnenwerke wurde das gute Grundwasser gehoben und in, hinter der Stadtmauer stehende, Wassertürme gefördert. Als jedoch 1873 die erste zentrale Wasserversorgung mit einem Pumpwerk entstand, hatten die alten Brunnenwerke ausgedient.
Das jüngste stammt von 1638. Dieses Werk wurde 1998 als neues Wassermuseum eingerichtet. Im Gewölbe läuft ein nach alten Plänen, aber mit modernen Materialien gebautes Schau-Wasserrad, das die lange Welle bis zur geschmiedeten Kurbel für den Pumpenantrieb treibt und so einen guten Eindruck vermittelt, wie ein solches Brunnenwerk früher ausgesehen haben mag.
Die Exponate des kleinen Wassermuseums beschreiben die Geschichte der Ulmer Wasserversorgung seit ihren Anfängen und schlagen dort den Bogen bis zur Wasserversorgung von heute.

Veranstalter: Lonetal Verein